Die Nebelkerze: Warum wir über Grok-Bikinis reden, während X unsere Daten plündert
Während die deutschen Medien heute fast ausschließlich darüber berichten, dass die KI "Grok" keine Bikini-Fotos mehr generieren darf (als Reaktion auf den massiven Druck der EU und Ofcom), spielt sich im Hintergrund das eigentliche Drama ab.
Der wahre Skandal: Deine Daten gehören jetzt X
Ab heute (15.01.2026) gelten die neuen ToS (Nutzungsbedingungen). Das bedeutet: Alles, was du teilst, wird gnadenlos zum KI-Training ausgeschlachtet. Parallel dazu versinkt die Plattform in einem Sumpf aus Scams, Bots und Deepfakes.
Der "Deep Dive": Was die neuen X-AGB wirklich bedeuten Während alle auf die "Bikini-Sperre" starren, hat X heimlich das Kleingedruckte scharfgeschaltet. Es ist im Grunde ein digitaler Enteignungsfeldzug deiner Privatsphäre:
Zwangstraining für Grok: Du räumst X ein weltweites, unwiderrufliches Recht ein, jeden Beitrag – egal ob Text, Foto oder Video – für die KI zu nutzen. Du bist das kostenlose Futter für Musks Ambitionen.
Die "Sub-Lizenz"-Falle: X darf deine Inhalte an Drittanbieter weitergeben. Dein privates Foto könnte in Datenbanken landen, von denen du nichts ahnst.
Kein echter "Opt-Out": Die juristischen Hintertüren sind so breit, dass einfache Einstellungen kaum noch Schutz bieten.
Algorithmische Erziehung: Wer die Wahrheit sagt, wird gedrosselt
Dass X von "Meinungsfreiheit" spricht, ist purer Zynismus. Ich habe es selbst erlebt: Ich habe Auszüge aus meinem Antifaketool-Setup gepostet, um Scams zu entlarven und Nutzer zu warnen. Das Ergebnis? Sofortige Drosselung.
Seit der Umstellung auf das vollautomatische Grok-Empfehlungssystem Ende 2025 wird kritischer Content nicht mehr gelöscht – er wird einfach unsichtbar gemacht. Wer das bot-verseuchte Kartenhaus ins Wanken bringt, dessen Reichweite geht gegen Null. Das ist keine Freiheit, das ist algorithmische Zensur.
Vom Free-Speech-Hafen zum Hort der Grausamkeiten
Es ist bitter ironisch. Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit wurden Schleusen geöffnet, die sexualisierte Gewalt gegen Privatpersonen und Minderjährige ermöglichen. Die Reaktionen der Regierungen weltweit (Malaysia-Block, UK-Untersuchung) zeigen: Der Bogen ist massiv überspannt. Die jetzigen Bikini-Sperren wirken wie ein billiges Pflaster auf einer Schusswunde.
Mein persönlicher Schlussstrich
Ich habe genug gesehen. Am 12.01.2026 habe ich die App gelöscht. Wer seine Nutzer so behandelt und als Daten-Sklaven für seine KI missbraucht, darf sich über Abwanderung nicht wundern.
X ist ab sofort auch von meiner Linkliste verschwunden. Ich ziehe weiter. Wir sehen uns hoffentlich bald auf Bluesky oder auf meiner neutralen Helfer-Seite: [
Das "Bikini-Update": Ein schlechter Witz als Jugendschutz
Pünktlich zum Inkrafttreten der neuen AGB am 15. Januar 2026 hat X eilig versucht, die Wogen zu glätten. Grok soll nun angeblich keine Bikini-Bilder mehr von realen Personen generieren können. Doch wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, sieht das Scheitern:
Löchrige Filter: Mit simplen Tricks bei der Texteingabe (z.B. "Crop-Tops" statt "Bikini") lassen sich die Sperren bereits am ersten Tag umgehen.
Musks Hintertür: Während reale Personen (theoretisch) geschützt werden, bleibt die Generierung von freizügigen Bildern "imaginärer Personen" explizit erlaubt.
Reiner Druck von außen: Diese Änderungen sind kein Sinneswandel, sondern eine Panikreaktion auf Untersuchungen der EU, Kanadas und der britischen Ofcom.
X tut gerade so, als würden sie die Plattform sicherer machen. In Wahrheit schützen sie nur ihre eigene rechtliche Haut, während die Deepfake-Maschinerie im Kern munter weiterläuft.
Gute Nacht, Morristown! 👋" "Es ist kurz vor zehn. Mein Account @geliebte_macke ist gelöscht, aber die Bots von X finden den Weg zu meinem Blog trotzdem. Während mein Freund René auf X für die Wahrheit gedrosselt wird, schickt das System seine Scanner-Bots zu mir. Ihr könnt meine Seite analysieren, so viel ihr wollt – meine Gedanken gehören mir, nicht eurer KI.


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